« 1 von 3 »
« 1 von 3 »
Honig im Kopf

Sprechtheater
Komödie, Tragikomödie, Schauspiel

Bearbeiter: Heinersdorff, René

Werkangaben: Nach der Bühnenfassung von Florian Battermann in einer Bearbeitung von René Heinersdorff, basierend auf dem gleichnamigen Film, Drehbuch von Hilly Martinek und Til Schweiger

Uraufführung: Schlosspark Theater Berlin, 18.06.2016

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist ... Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte. Autor und Bühnenleiter Florian Battermann hat sie geschickt für die Bühne adaptiert - und hier ist sie nicht minder wirkungsvoll.

« 1 von 3 »
« 1 von 3 »
Urfaust

Ein Faust ohne Prolog im Himmel, ohne Osterspaziergang, Hexenküche und Walpurgisnacht. Goethe konzentriert sich auf die Liebesgeschichte der Protagonisten, auf Faust, Margarete. Schroffer und schneller als in der späteren Fassung führt die Liebe der unschuldigen Margarete zu dem rastlos suchenden Faust zur Katastrophe, tatkräftig
vorangetrieben von Mephistopheles, der böse, witzig und teuflisch-genüsslich das weltliche Treiben der Menschen betrachtet…

Unter dem Urfaust versteht man Goethes ersten Entwurf für sein späteres Theaterstück Faust. Er entstand in den Jahren zwischen 1772 und 1775 in Frankfurt am Main. Auslöser für die Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Prozess Goethe verfolgt hat, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Akten zeigen.

Die Fotos von der Aufführung im Fehlochhof am 23.7.2016 stammen von Karina Eyrich
Getrennt

Die Amerikanerin Sarah Wise ist schwer körperbehindert. Ein Nervenleiden hat ihre Beine gelähmt. Nur mit Krücken, eisernem Willen und Optimismus meistert sie ihr Leben. Sie will sogar die Hauptrolle in einer Off-Off-Broadway-Produktion spielen. Deshalb ruft sie Joe Green an, den englischen Autor des Stücks. Joe, zwar physisch gesund, kränkelt psychisch. Selbstmitleid, Schreibhem­mung, Kontaktscheu sind seine Handikaps. Aus einem anfänglich eher durch Technisches bestimmten Telefondialog wird im Laufe der Monate mehr, und dieses «Mehr» wird prob­lematisch, als Sarah aus Amerika zu Besuch kommt.

Lesung Fallada

Lesung aus den wichtigsten Werken von Hans Fallada und aus dem Briefwechsel mit seiner Frau

Traumfrau verzweifelt gesucht

Das ist eine schnelle, pointenreiche Komödie für zwei Schauspieler, eine amüsante Zeitsatire, die mit dem Jargon und mit den Typen unserer Gegenwart ebenso intelligent wie unterhaltsam zu spielen versteht. 

Herbstflimmern

Ein Kammerspiel über die Alzheimer-Krankheit, ganz aus der Perspektive des Betroffenen mit verblüffender Stringenz und poetischer Dichte erzählt.