Sie möchten uns einmal live erleben?

Dann besuchen Sie uns doch bei einem der folgenden Termine.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde!

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Lesung im Rahmen der Literaturtage: 

„Geliebter Lügner“: Lesung aus dem Briefwechsel von George Bernard Shaw mit der Liebe seines Lebens, Stella Patrick Campbell

Samstag, 23. November 2019, 20 Uhr, im Bergcafé in Burgfelden

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In der Probephase:

Ein Abend mit zwei besonderen Stücken:

Wolfgang Borchert: 

Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels (eine szenische Lesung)

Absurd geht es zu bei den beiden neuen Stücken, die in Vorbereitung sind für einen gemeinsamen abendfüllenden Theaterabend.

Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels ist eine Kurzgeschichte. Sie zählt zu den frühen Prosawerken von Wolfgang Borchert und wurde erstmals im März 1947 in Benjamin. Zeitschrift für junge Menschen veröffentlicht.  Sie ist in die Rubrik Nachgelassene Erzählungen von Borcherts Gesamtwerk aufgenommen. Die Kurzgeschichte gehört zu den ungewöhnlich heiteren und humorvollen Texten Wolfgang Borcherts und zu seinen bekanntesten Werken. Aus der Sicht eines kleinen Jungen wird die Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Menschen geschildert, die lediglich eine Gemeinsamkeit haben: Beide lispeln. Der Sprachfehler führt anfänglich zu Missverständnissen, später jedoch zur Verständigung und Freundschaft der beiden Leidensgenossen. Der Titel nimmt Bezug auf die griechische Mythengestalt Sisyphus, die sowohl den Spitznamen des Kellners angeregt hat, als auch dessen Schicksal versinnbildlicht. Die zweite Hauptfigur geht auf Borcherts realen Onkel Hans Salchow zurück.

und

Slawomir Mrozek

Auf hoher See (Na pelnym morzu), Sprechtheater, Schauspiel

Auf hoher See gibt es kein Entrinnen: Einer der drei schiffbrüchigen Männer auf dem Floß soll aufgefressen werden, damit wenigstens die beiden anderen überleben können. Jeder versucht den anderen zu überzeugen, dass gerade er gefressen werden müsse.

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Stücke in der Vorbereitung:

Edward Albee: 

Die Zoogeschichte (The Zoo Story), Sprechtheater, Schauspiel

An einem Sommernachmittag sitzt der Verlagsangestellte Peter entspannt lesend auf einer Bank im Central Park. Jerry, ein etwas abgerissen wirkender junger Mann, verwickelt ihn in ein Gespräch. Er kommt gerade aus dem Zoo und erzählt davon, wie sich dort Mensch und Tier vergeblich um eine Verständigung bemühen und einander voller Angst belauern. Jerry ist ein Außenseiter, er lebt völlig vereinsamt in einem Mietshaus. Plötzlich wird Jerry aggressiv. Er holt ein Messer hervor und nötigt es dem verwirrten Peter auf. Jerry verhöhnt Peters bürgerliches Leben und dessen Symbole. Schließlich stürzt er sich in das von Peter krampfhaft festgehaltene Messer. In Panik läuft Peter davon.
Mit dem Einakter „Die Zoogeschichte“ begann Edward Albees Weltkarriere als Dramatiker. Boleslaw Barlog inszenierte die Uraufführung 1959 in der Werkstatt des Schillertheaters, nachdem das Stück von mehreren amerikanischen Bühnen abgelehnt worden war.
Zum 50. Geburtstag der „Zoogeschichte“ hat Michael Walter den berühmten Einakter neu übersetzt.

René Heinersdorff

Ziemlich beste Freunde
(Intouchables)

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache

Der wohlhabende Unternehmer Philippe ist seit einem Paragliding-Unfall querschnittsgelähmt. Seinen Lebensmut hat er dennoch nicht verloren, denn Philippe ist reich. Gerade als er einen neuen Pfleger sucht, stellt sich der vorbestrafte Kleinkriminelle Driss vor, weil er beim
Arbeitsamt belegen muss, dass er sich um Anstellung bemüht. Philippe, der Mitleid nicht erträgt, spricht die direkte, bisweilen respektlose Art des jungen Mannes so an, dass er ihn engagiert. Nach und nach krempelt Driss das Leben des Adeligen um und zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.

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Gieselmann, David

Herr Kolpert

 Sprechtheater – Schauspiel

Es sei ein Fehler, am Tag des ersten Mordes Gäste zu haben, sagt Ralf zu seiner Lebensgefährtin Sarah. Da sind Sarahs Arbeitskollegin Edith und deren Mann Bastian aber längst eingetroffen und reagieren wenig amüsiert auf den Scherz, dass die antike Truhe im durchgestylten Wohnzimmer die Leiche von Herrn Kolpert berge, Ediths und Sarahs Chef, von Sarah und Ralf aus Langeweile hingemetzelt. Noch weniger lustig finden sie das Klopfen, das plötzlich aus der Truhe kommt -Holzwürmer, beschwichtigt Ralf. Also lächeln erstmal alle tapfer weiter und machen pointenreich Konversation, bis der Abend völlig aus dem Ruder gerät. «Gieselmann versteht es, Situationen präzise zu entwerfen … Das Stück folgt einer Dramaturgie der kalkulierten Überraschungen. Zum Vergnügen der Zuschauer.» (Süddeutsche Zeitung) «Besser und schwärzer kann eine Komödie nicht sein.» (The Guardian)