Zwischen Happy und End

Zwischen Happy und End
Sprechtheater - Komödie
Der verwelkte Filmstar Roswitha liegt mit gebrochenem Bein auf dem Sofa. Ihre Schwester kommt aus der tiefsten Provinz. Die elterliche Bäckerei ist durch ein Hochwasser vernichtet. Und Roswitha hat nur noch Schulden. Pfleger Manuel hat eine Idee, er trainiert mit den beiden Damen für eine Fernsehsendung und prompt nehmen die Dinge eine verblüffende Wendung.
Uraufführung am 05.10.2018 im Theaterschiff Stuttgart
Sie war die Königin der Heimatfilm-Schnulzen, die Sexbombe der Kult-Serien, der stimmgewaltige Schlagerstar! Heute pfeift Rosa Baumann aus dem letzten Loch und spielt nur noch vor ihrem Krankenpfleger Manu die Dramaqueen. Wenn aber nach 20 Jahren Familienzwist, das in Not geratene Schwesterherz Hedi um Asyl bittet, läuft Rosa noch einmal zur alten Höchstform auf. In der skurrilen Alten-WG verpassen die beiden „Golden Girls“ keine Gelegenheit für durchtriebene Späße und lustvolle Boshaftigkeiten, bis plötzlich der Gerichtsvollzieher klingelt. Jetzt heißt es gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen! Wie wär´s mit einem Bankraub? Oder doch lieber ein TV-Comeback in einer Castingshow? Rollatoren Akrobatik im Tütü? Jodelrap mit Stützstrumpf HipHop? Vorhang auf für zwei, zum Brüllen komische, alte Ladies

Honig im Kopf

Sprechtheater
Komödie, Tragikomödie, Schauspiel

Bearbeiter: Heinersdorff, René

Werkangaben: Nach der Bühnenfassung von Florian Battermann in einer Bearbeitung von René Heinersdorff, basierend auf dem gleichnamigen Film, Drehbuch von Hilly Martinek und Til Schweiger

Uraufführung: Schlosspark Theater Berlin, 18.06.2016

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist ... Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte. Autor und Bühnenleiter Florian Battermann hat sie geschickt für die Bühne adaptiert - und hier ist sie nicht minder wirkungsvoll.

Urfaust

Ein Faust ohne Prolog im Himmel, ohne Osterspaziergang, Hexenküche und Walpurgisnacht. Goethe konzentriert sich auf die Liebesgeschichte der Protagonisten, auf Faust, Margarete. Schroffer und schneller als in der späteren Fassung führt die Liebe der unschuldigen Margarete zu dem rastlos suchenden Faust zur Katastrophe, tatkräftig
vorangetrieben von Mephistopheles, der böse, witzig und teuflisch-genüsslich das weltliche Treiben der Menschen betrachtet…

Unter dem Urfaust versteht man Goethes ersten Entwurf für sein späteres Theaterstück Faust. Er entstand in den Jahren zwischen 1772 und 1775 in Frankfurt am Main. Auslöser für die Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Prozess Goethe verfolgt hat, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Akten zeigen.

Die Fotos von der Aufführung im Fehlochhof am 23.7.2016 stammen von Karina Eyrich
Getrennt

Die Amerikanerin Sarah Wise ist schwer körperbehindert. Ein Nervenleiden hat ihre Beine gelähmt. Nur mit Krücken, eisernem Willen und Optimismus meistert sie ihr Leben. Sie will sogar die Hauptrolle in einer Off-Off-Broadway-Produktion spielen. Deshalb ruft sie Joe Green an, den englischen Autor des Stücks. Joe, zwar physisch gesund, kränkelt psychisch. Selbstmitleid, Schreibhem­mung, Kontaktscheu sind seine Handikaps. Aus einem anfänglich eher durch Technisches bestimmten Telefondialog wird im Laufe der Monate mehr, und dieses «Mehr» wird prob­lematisch, als Sarah aus Amerika zu Besuch kommt.

Gretchen 89ff

Ein Zwei-Personen-Stück über die berühmte Kästchenszene bei Goethes Faust

Lesung Frauen des 20. Juli 1944

Lesung über die Frauen des 20. Juli 1944

Tagträumer

Es ist ein turbulentes Stück über Leidenschaft, Träume und Albträume. Die Geschichte erzählt von den komisch-traurigen Annäherungsversuchen einer Frau und eines Mannes. William Mastrosimone spielt in dem Stück mit Klischees: ewige Liebe, große Gefühle und ein unendlicher Horizont.

Tötung

Tötung ist die Schilderung eines Duells. Das Duell zwischen der Hotelbetreiberin D. und ihrem einzigen Gast H., von denen keiner weichen will. Es dauert sieben Abende und findet immer am selben Ort, immer zur selben Zeit statt: im leeren Speisesaal
des Hotels, wenn H. nach dem Abendessen ihren Kaffee trinkt. Und so entsteht eine konzentrierte, rätselhafte, höchst spannende Atmosphäre – ein Kammerspiel-Thriller.

Wind in den Pappeln

Im August des Jahres 1959. Gustave, René und Fernand, drei
Veteranen des Ersten Weltkrieges, haben die kleine Terrasse auf der Rückseite ihres Altersheims in Besitz genommen.  Die durch das Rauschen des Windes in den Pappeln geweckte Lebenslust beweist die unwiderstehliche Komik der Hoffnungslosigkeit. Müsste man nicht lachen, würde man weinen.

Die geheimen Leben von Henry und Alice

Henry und Alice, einem Paar in den besten Jahren, ist die Beziehung ein bisschen eingerostet. David Tristram treibt seine beiden Protagonisten auf offener Bühne von Tagtraum
zu Tagtraum, von Verwirrung in Verzückung, in Horrorvisionen vom erotischen Staubsaugervertreter bis zum prickelnden Barbesuch. Alles, was das Hirn eines verheirateten Menschen außerhalb der Eheschranken vermutet, wird hier wahr -
zumindest Bühnenrealität.

Lesung im Fehlochhof

Lesung aus den Werken von Hermann Hesse, Eduard Mörike, Angelus Silesius und Wilhelm Hauff

Mozart-Briefe

Gemeinsamer Auftritt mit dem Kammerorchester Ebingen: Lesung aus den Briefen Mozarts

Eltern von der Stange

Kinder- und Jugendstück über die Suche nach neuen Eltern, bis klar wird, dass doch die eigenen Eltern die besten sind.

Der Tanz des Albatros

Männer und Frauen passen nicht zueinander, oder doch? Gérarld Sibleyras nimmt in seinem Stück die vielfältigsten Arten von Beziehungen auseinander und zeichnet dabei ein Sittenbild der heutigen bürgerlichen Gesellschaft mit all ihren Fehlern, Zwängen und Klischees. Dass dabei am Ende kein bierernstes
Konversationsstück herauskommt, liegt an der intelligenten Leichtigkeit der Dialoge und der Silbeyras eigenen messerscharfen Ironie, die in ihrer Treffsicherheit einem Alan Ayckbourne in nichts nachsteht.

Runter zum Fluss

Eine amüsante Komödie mit zwei Charakteren, die absolut unterschiedlich sind. Von witzigen, Pointen reichen, schnellen und spannenden Dialogen über Slapstick bis hin zum Running-Gag enthält das Stück alles, um das Publikum herzhaft zum Lachen zu bringen. Ein Dialog mit Augenblicken des ehrlichen Gefühls, der die Zuschauer zu einer emotionalen, amüsanten Reise einlädt.